Für einen externen Testbericht habe ich mal verschiedene smarte Lautsprecher und Displays getestet. Besonders gut gefiel mir dabei der Echo Show 8. Der Klang ist gut, er ist nicht zu groß und er zeigt mit meine anstehenden Termine an.
Gekauft habe ich mir dann den Echo Show 8 der 2. Generation. Die 3. Generation bringt zwar einen zusätzlichen ZigBee-Hub mit aber noch einen benötige ich nicht und da ich sonst keine Unterschiede festgestellt habe, habe ich auf die Mehrkosten verzichtet.
Immer mehr Werbung….
Mit verschiedenen Updates änderte sich der Funktionsumfang, Termine werden jetzt nur noch angezeigt, wenn man das Widget manuell öffnet und dafür gibt es immer mehr Werbung. Wozu habe ich jetzt noch ein Echo Show?
Anfangs gab es noch von vielen Seiten Anleitungen, wie und wo man seine Werbepräferenzen einstellen kann und teilweise beziehungsweise zeitweise wurde es auch besser. Inzwischen ist das jedoch vorbei und ständig lächelt einen die Werbung an.
Geholfen hat bei mir, dass den ganzen Tag Radio läuft. “Alexa, spiele Sunshine Live.” und danach sieht man nur noch den Hintergrund des Radiosenders und keine Werbung mehr auf dem Echo Show. Läuft jedoch kein Radio, erscheint wieder die Standardansicht und auch Werbung.
Echo Show Werbung ausschalten
Ich hätte es nicht gedacht, aber man kann doch auf dem Echo Show die Werbung ausschalten und das ist sogar ziemlich einfach. Zumindest, wenn man sich mit seinem Router auskennt.
Der Echo Show holt sich nämlich seine Werbung über spezielle Internetseiten und sperrt man diese aus, zeigt der Echo Show keine Werbung mehr. Endlich ist Schluss damit.
Um die speziellen Internetseiten zu sperren, muss man in die Einstellungen seines Routers gehen. Bei mir ist es die FRITZ!Box 7590. Diese wird über die IP oder über fritz.box im Browser aufgerufen und anschließend loggt man sich mit seinen Zugangsdaten ein.
Unter dem Menüpunkt Internet klickt man auf Filter und anschließend auf Listen. Hier wird die Liste Gesperrte Internetseiten bearbeitet und folgende Links müssen eingetragen bzw. reinkopiert werden. Anschließend ein Klick auf Übernehmen und das war es auch schon fast.
alexa.amazon.dev
advertising.amazon.dev
api.amazonalexa.com
mmechocaptiveportal.com
Jetzt sind die entsprechenden Seiten zwar gesperrt, die Sperre wird aber noch nicht von allen Geräten beziehungsweise allen Profilen genutzt.
Wurde bisher nichts an den Profilen geändert, bekommen alle im Netzwerk angemeldeten Geräte das Profil “Standard” und diesem Profil müssen wir jetzt sagen, dass die Liste der gesperrten Seiten beachtet werden soll.
Dafür bleiben wir bei den Einstellung Internet und Filter, wählen jetzt aber den Tab Zugangsprofile aus. Hier klicken wir auf den Stift hinter Standard, scrollen zu Filter für Internetseiten und setzen ein Häkchen bei Internetseiten filtern.
Bei den sich dann aufklappenden Punkten muss Internetseiten sperren ausgewählt sein. Wer mag kann natürlich auch jugendgefährdende Internetseiten sperren oder auch nicht.
Jetzt wieder ein Klick auf Übernehmen und das war es dann auch wirklich.
Achtung bei neuen Geräten
Mir ist es bisher noch nichts aufgefallen, aber im Netz wurde davon berichtet, dass die jetzt gesperrten Seiten die Kommunikation beeinflussen.
Bekannt ist bisher jedoch lediglich, dass sich die Uhrzeit nicht mehr selbstständig gestellt bzw. korrigiert hat. Nachdem “mmechocaptiveportal.com” aus der Sperrliste genommen wurde, soll das wieder funktioniert haben.
Ebenso bestätigt wurde, dass bei aktiver Sperrliste keine neuen Geräte angemeldet werden konnte. Also die Sperrliste wieder rausnehmen, das neue Gerät anmelden und Sperrliste wieder aktivieren.
Mir ist beim Schreiben des Beitrages noch aufgefallen, dass scheinbar eine kurze Sperre reicht, um Werbung zu unterbinden. Für den Beitrag wollte ich noch ein Foto der Werbung machen aber trotz zurückgenommener Änderungen wurde keine mehr angezeigt.

Als gelernter Facharbeiter für Zerspanungsmechanik, Hausbauer und ambitionierter Heimwerker, habe ich als Ausgleich viel Zeit im Internet verbracht, Bosch bei der Moderation seiner Heimwerker-Community unterstützt, ein Bautagebuch geführt und meinen Heimwerker-Blog veröffentlicht.
Heimwerker.de erkannte meine Talente und holte mich als Redakteur für Fachbeiträge und Testberichte ins Boot. Nach und nach wurde Heimwerker.de schließlich zu meinem Baby, um das ich mich liebevoll gekümmert habe. Aber Babys werden groß und gehen ihre eigenen Wege. So wie ich jetzt als freier Redakteur (hauptsächlich) für Testberichte.








