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Dreame Tasti Test – Airfryer

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Dreame Tasti Test: Heißluftfritteusen gibt es nun schon eine Weile und auf die fettreduzierte sowie einfache Zubereitung muss man inzwischen sicher nicht mehr eingehen. Daher müssen sich die Hersteller etwas einfallen lassen, um sich weiterhin behaupten zu können.

Neu sind mobile Heißluftfritteusen oder wie man es auch nennen möchte. Sie sind nicht mehr stationär wie ein Backofen oder eine Microwelle, sondern werden auf eine Glasschüssel setzt, welche anschließend mit dem Essen auf den Tisch gestellt werden kann.

€ 149,00
Sofort lieferbar, 3 Werktage

Technische Daten Dreame Tasti

Leistungsaufnahme

1500 Watt

Garraum

2,5 Liter oder 4,5 Liter

Frittierfläche

195 x 195 mm

Temperaturbereich

60 °C bis 185 °C

Programme

heißluftfrittieren, braten, grillen, aufwärmen, warmhalten

Lieferumfang

Heißluftaufsatz, 2,5 L Glasbehälter, 4,5 L Glasbehälter, Frittierrost, Frischhaltedeckel, Silikonmatte, Messbecher, Reinigungsbürste

Abmessungen (B x T x H)

4,5 L – 280 x 223 x 158 mm
2,5 L – 280 x 223 x 107 mm
Tasti – 140 x 240 x 162 mm

Gewicht

4,5 L – 2267 g
2,5 L – 1758 g
Tasti – 11725 g

Der erste Eindruck im Dreame Tasti Test

Der ist ja niedlich. 🙂 Ja, betrachtet man alleine das Oberteil (Heißluftaufsatz) fragt man sich, warum andere Heißluftfritteusen eigentlich so groß sind. Dagegen ist der Dreame Tasti wirklich klein.

Dazu kommen aber noch die Glasbehälter die den eigentliche Garraum ausmachen und dann doch schon etwas wuchtiger sind. Vor allem sind sie aus Glas auch ziemlich schwer. Beide wiegen immerhin etwa 1,7 und 2,2 kg.

Ansonsten sieht der Dreame Tasti recht schlicht aus. Man sieht keine Bedienfunktionen, irgendwelche Kanten oder Lüftungsschlitze, die die Reinigung erschweren könnten. Die Farbgebung in grün/grau (sanfter Morgentau) ist allerdings Geschmackssache.

Funktionalität des transportablen Airfreyers

Bevor es an die Bedienung geht, sehen wir uns den Aufbau und die Möglichkeiten des Dreame Tasti Airfreyers an. Immerhin bringt er einige Teile mit.

Die Funktionen der Bedienung und der Heißluft übernimmt das Oberteil, welches einfach auf eine der beiden Glasschalen gesetzt wird. Ob man hierfür die größere mit 4,5 Liter oder die kleinere mit 2,5 Liter nutzt, spielt keine Rolle.

In die Glasschale kann bei Bedarf das Edelstahlgitter (die Frittierplatte) gesetzt werden und hier möchte ich gleich bemängeln, dass es zwar zwei Glasschalen gibt aber nur eine Frittierplatte. Dasselbe gilt leider für den nur einmal vorhandenen Deckel.

€ 149,00
Sofort lieferbar, 3 Werktage

Wurde das gewünschte Essen eingefüllt, setzt man nur noch das Oberteil auf und kann mit der Zubereitung beginnen. Darauf gehen wir aber später ein.

Muss man das Oberteil abnehmen, um Speisen zu wenden, zu begutachten oder einfach, weil man fertig ist, liegt eine Silikonmatte bei, auf die das heiße Oberteil abgestellt werden kann.

Als letztes noch der Grund, warum es “tragbare Heißluftfritteuse” heißt – wurde das Oberteil abgenommen, kann stattdessen der Deckel aufgesetzt werden. So lässt sich das fertige Essen besser warmhalten und eben auch transportieren.

Bedienung des Dreame Tasti

Grundlegend gestaltet sich die Bedienung des Dreame Tasti ziemlich einfach und intuitiv. Dennoch sollte man sich etwas belesen, denn nicht alles ist sofort ersichtlich.

Aber erst einmal den Stecker rein und dann leuchtet rechts oben ein kleines Symbol (Power) auf. Klickt man das an, erscheinen darauf drei Striche. Da es abgesehen von der Power-Taste nur noch ein M gibt, bleibt nichts weiter übrig als dieses anzutippen.

Jetzt leuchten die fünf Programme auf und die Anzeige von “Air Frey” blinkt. Das Programm wäre jetzt aktiv und ändert man mit den +/- Tasten nichts, würde es 15 Minuten laufen.

Alternativ kann man mit dem M aber auch ein anderes Programm auswählen, mit den +/- Tasten wieder die Zeit anpassen und abschließend mit der Power-Taste das Programm starten. Mehr ist an Bedienung nicht notwendig, beziehungsweise gibt es nicht.

Was die einzelnen Programme bewirken, ist am Gerät nicht ersichtlich und muss nachgelesen werden. Und wer bis dato eine Temperatureinstellung vermisst hat, wird sich sicher denken können, was die Programme bewirken.

Richtig, sie ändern die Temperatur. Das Problem dabei – die Bedienungsanleitung schweigt sich darüber aus und übersetzt maximal die englischen Begriffe. Was die Programme genau bewirken, ist hier leider nicht zu erfahren.

Erst ein Blick auf die Internetseite (beim Schreiben des Testberichtes zufällig gefunden) offenbart mehr und es ist sehr schade, dass es wirklich nur hier entsprechende Hinweise zur Arbeitstemperatur gibt.

Beschriftung

Übersetzung

Temperatur

AIR FREY

Heißluftfrittieren

185 °C

BROIL

Grillen

180 °C

ROAST

Braten

175 °C

REHEAT

Aufwärmen

160 °C

KEEP WARM

Warmhalten

60 °C

€ 149,00
Sofort lieferbar, 3 Werktage

Dreame Tasti im praktischen Test

Für den praktischen Test habe ich einige Gerichte ausprobiert. Lüge! meine Frau war das natürlich – ich bin eher zum Essen und zum Bewerten da.

Zubereitet wurde beispielsweise Lachs mit Gemüse, was laut meiner Frau perfekt funktioniert hat. Der Fisch war durch und saftig und auch das Gemüse hatte noch Biss. Sie war absolut begeistert.

Gleiches gilt für die Fischstäbchen und hier hat sich auch der Vorteil des Dreame Tasti gezeigt – man kann die Glasschale mit den Fischstäbchen nämlich direkt auf den Tisch stellen. Jetzt waren die Kinder begeistert.

Bei den Bouletten musste sich die Dreame Tasti dagegen klar der Cosori TurboBlaze geschlagen geben, die mehr Leistung hat und eine höhere Temperatur ermöglicht. 200 °C sollten es bei Bouletten eben schon sein.

Natürlich bekommt man die Bouletten auch im Dreame Tasti durch, sie brauchen allerdings länger und bleiben dabei blasser. Dadurch fehlen dann ein wenig die Aromen.

Super gelungen sind dann wieder kleine Keulchen, die richtig schön saftig blieben und auch an den mit Käse gefüllten und mit Bacon umwickelten Champignons gab es nichts auszusetzen.

Was dabei noch auffiel, ist das “Vorsicht heiß” Logo, welches sich bei Hitze verfärbt. Aus dem dunklen Rot wird dann ein etwas leuchtendes Rot. Aber wirklich ins Auge sticht das nicht.

Fazit: Dreame Tasti Test

Der gesamte Aufbau und die Idee hinter dem Dreame Tasti gefällt. Mit zwei verschieden großen Glasschalen hat man die Möglichkeit, unterschiedlich Mengen zuzubereiten und kann sie inklusive der Glasschalen direkt auf den Tisch stellen.

Möchte man die zubereiteten Speisen noch etwas warmhalten, mit auf Arbeit nehmen oder für den nächsten Tag im Kühlschrank lagern, kann der beiliegende Deckel genutzt werden. Schade ist allerdings, dass es zu zwei Glasschalen nur einen Deckel gibt.

Die Zubereitung der Speisen gestaltet sich recht einfach, da es abgesehen von den fünf Programmvorgaben keine direkte Temperatureingabe gibt. Dafür ist man aber auch nicht ganz so flexibel.

Der Dreame Tasti ist deutlich kleiner als typische Airfryer, dadurch flexibler aber auch nicht ganz so kräftig. Die maximal einstellbare Temperatur beträgt 185 °C und das ist nicht immer ausreichend.

Für kleinere Speisen hat er dennoch absolut seine Berechtigung, ist einfach, schnell eingestellt und ebenso schnell wieder sauber, da die Glasschalen, das Edelstahlgitter und auch der Deckel im Geschirrspüler gereinigt werden können.

dreame tasti test 18
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Riccardo Düring

Als gelernter Facharbeiter für Zerspanungsmechanik, Hausbauer und ambitionierter Heimwerker, habe ich als Ausgleich viel Zeit im Internet verbracht, Bosch bei der Moderation seiner Heimwerker-Community unterstützt, ein Bautagebuch geführt und meinen Heimwerker-Blog veröffentlicht.
Heimwerker.de erkannte meine Talente und holte mich als Redakteur für Fachbeiträge und Testberichte ins Boot. Nach und nach wurde Heimwerker.de schließlich zu meinem Baby, um das ich mich liebevoll gekümmert habe.  Aber Babys werden groß und gehen ihre eigenen Wege. So wie ich jetzt als freier Redakteur (hauptsächlich) für Testberichte.